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Myoarthropathie

Woran erkenne ich, dass ich an einer Myoarthropathie leide?

Haben Sie Schmerzen nahe eines Kiefergelenks u./o. im Bereich der Wangen? Ermüdet Ihre Muskulatur beim Kauen schnell? Schauen Sie sich Ihre Zunge im Spiegel an. Finden Sie seitlich an der Zunge Einbuchtungen/Abdrücke von den Zähnen (sog. Girlandenzunge)? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie eine Myoarthopathie haben.

Typisch ist ein muskelkaterartiger, mittelstarker Tiefenschmerz (plus einschießende Attacken) im Bereich der Wangen und des Ohres. Anfangs handelt es sich um einen tiefen, dumpfen Schmerz, der nur bei Kieferbewegungen auftritt, später geht er oft in einen sehr intensiven Dauerschmerz über. Der Schmerz kann in alle Teile des Gesichts ausstrahlen, in die Zähne, Kiefer, Kieferhöhlen, den Gaumen oder das Ohr. Manche Menschen leiden v.a. nachts unter den Schmerzen, wenn beim seitlichen Schlafen die Kiefer leicht gegeneinander verschoben werden.

Welche Ursachen kann eine Myoarthropathie haben?

Bei manchen Menschen führen Kieferbrüche, Entzündungen oder Störungen des Kiefergelenks zu diesen Schmerzen.

Bei den meisten Betroffenen liegt eine erhöhte Stressbelastung vor und eine Störung der Botenstoffe (z.B. Serotonin), die zu einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit führt und dazu, auf Stress schlecht reagieren zu können. So leiden diese Menschen unter Dauerstress, neigen dazu, besonders nachts sehr stark auf die Zähne zu beißen (sprichwörtlich „beißen sie die Zähne zusammen“ um alles zu ertragen) und triggern damit den Schmerzkreislauf der sowieso schon schmerzempfindlichen Muskulatur.

Auch Ängste und Depressionen können zu einer Myoarthropathie führen.

Was kann man gegen eine Myoarthopathie tun?

  1. Massage/Akupressur der Kaumuskulatur und der Schläfen
  2. Sanfte sportliche Betätigung zur Stressreduktion
  3. Schöne, genussvolle Erlebnisse
  4. Aufbißschiene (vom Zahnarzt)
  5. Physiotherapie

Unser Therapieangebot:

  1. Entspannungsverfahren vermitteln
  2. Geeignete Medikamente empfehlen, u.a. welche, die die Schmerzschwelle heben und die Muskulatur entspannen
  3. Evtl. Injektionen in schmerzhafte Muskelpunkte u./o. das Kiefergelenk
  4. Elektrotherapie (TENS)
  5. Hypnotische Verfahren zur Selbsthypnose
  6. Stressbelastungen besprechen und Ihnen helfen, besser damit umzugehen
  7. Evtl. Ängste u./o. Depressionen behandeln
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