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Spannungskopfschmerzen

Woran erkenne ich, dass ich unter Spannungskopfschmerzen leide?

Typisch ist ein beidseitiger Kopfschmerz, wie „eine Haube“ oder als ob der „Kopf in einen Schraubstock“ eingespannt wäre. Die Schmerzen dauern zwischen 30 Minuten und mehreren Tagen. Man unterscheidet den episodischen (weniger als 15 Kopfschmerztage pro Monat) vom chronischen Spannungskopfschmerz (mehr als 15 Kopfschmerztage pro Monat).

Der Schmerz ist dumpf-drückend, manchmal auch ziehend von leichter bis mittlerer Intensität. Häufig nimmt der Schmerz im Lauf des Tages langsam zu. Die Schmerzen ziehen vom Nacken zur Stirn oder breiten sich um beide Augen herum aus. Oft haben die Betroffenen eine schmerzhafte Muskulatur im Kopf-/Nackenbereich oder Muskelverspannungen. Bewegungen und Arbeiten sind möglich, Erbrechen tritt nicht auf, gelegentlich können niedriger Blutdruck oder Stress Übelkeit auslösen.

Welche Ursachen können Spannungskopfschmerzen haben?

Die neurologischen und technischen Untersuchungen sind unauffällig. Wie bei der Migräne, wird einer Fehlfunktion des Botenstoffes Serotonin eine große Rolle bei der Kopfschmerzentwicklung zugeschrieben. Häufig haben die Betroffenen starke Stressbelastungen, da sie zu viel arbeiten und eventuell unter emotionalen oder sozialen Problemen leiden. Ebenso häufig findet man einen ungesunden Lebenswandel, ungünstige Körperhaltungen (z.B. Computerarbeit), mangelnde Bewegung und das Gefühl, keine Zeit für Entspannung zu haben. Gelegentlich führen auch Ängste u./o. Depressionen zu Spannungskopfschmerzen.

All das führt zu einer dauerhaft erhöhten Muskelanspannung wodurch Zentren im Gehirn sensibilisiert werden. Die Schmerzschwelle sinkt durch „Überlastung“, was ein chronisch erhöhtes Schmerzempfinden zur Folge hat.

Was kann man gegen Spannungskopfschmerzen tun?

Ziel der Therapie ist, die Kopfschmerztage zu reduzieren und Sie davor zu bewahren, zu häufig Schmerzmittel einzunehmen, damit Sie keinen Schmerzmittelkopfschmerz (siehe dort) entwickeln. Trotzdem kann es sein, dass Kopfschmerzen Ihr „Alarmsignal“ bleiben, d.h. dass Sie immer wenn sie ungesund leben u./o. zu viel Stressbelastung haben, mit Kopfschmerzen reagieren.

  1. Regelmäßig Ausgleichssport treiben à natürlicher Stressabbau
  2. Für regelmäßige Entspannung und schöne Erlebnisse sorgen

Unser Therapieangebot:

  1. Stressbelastungen erkennen und bearbeiten
  2. Evtl. Ängste u./o. Depressionen behandeln
  3. Gewisse Medikamente erhöhen die Schmerzschwelle und reduzieren die Muskelanspannung
  4. Spritzen in Muskelverhärtungen können die Muskelverkrampfungen lösen
  5. Elektrotherapie, TENS
  6. Entspannungsverfahren

Natürlich werden alle Maßnahmen (speziell Spritzen u./o. Medikamentenverordnung) mit Ihnen abgesprochen und nur eingesetzt, wenn Sie damit einverstanden sind.

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